<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0" xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd" xmlns:googleplay="http://www.google.com/schemas/play-podcasts/1.0"><channel><title><![CDATA[ru-mi – Dein Wochenrückblick, Vorausblick, Orientierung : ru-mi:zukunft]]></title><description><![CDATA[ru-mi:zukunft ist ein Newsletter der ein mal im Monat kommt, für alle die informiert über Zukunft´s Trends und deren Bedeutung sein wollen]]></description><link>https://www.ru-mi.de/s/rumizukunft</link><image><url>https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!fxAe!,w_256,c_limit,f_auto,q_auto:good,fl_progressive:steep/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F15c17921-6a3d-45d3-bf00-8d814450f51d_256x256.png</url><title>ru-mi – Dein Wochenrückblick, Vorausblick, Orientierung : ru-mi:zukunft</title><link>https://www.ru-mi.de/s/rumizukunft</link></image><generator>Substack</generator><lastBuildDate>Thu, 09 Jul 2026 16:36:19 GMT</lastBuildDate><atom:link href="https://www.ru-mi.de/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><copyright><![CDATA[Neue Osnabrücker Zeitung GmbH & Co. KG]]></copyright><language><![CDATA[de]]></language><webMaster><![CDATA[ruminewsletter@substack.com]]></webMaster><itunes:owner><itunes:email><![CDATA[ruminewsletter@substack.com]]></itunes:email><itunes:name><![CDATA[ru-mi]]></itunes:name></itunes:owner><itunes:author><![CDATA[ru-mi]]></itunes:author><googleplay:owner><![CDATA[ruminewsletter@substack.com]]></googleplay:owner><googleplay:email><![CDATA[ruminewsletter@substack.com]]></googleplay:email><googleplay:author><![CDATA[ru-mi]]></googleplay:author><itunes:block><![CDATA[Yes]]></itunes:block><item><title><![CDATA[Einordnung statt Angst: Wird Ostfriesland im Meer versinken?]]></title><description><![CDATA[W&#228;hrend Extremwetterereignisse zunehmen, warnen Forschende vor wachsenden Hochwasserrisiken an der Nordseek&#252;ste. So k&#246;nnte sich die Gefahr f&#252;r Ostfriesland in den kommenden Jahren entwickeln.]]></description><link>https://www.ru-mi.de/p/einordnung-statt-angst-wird-ostfriesland</link><guid isPermaLink="false">https://www.ru-mi.de/p/einordnung-statt-angst-wird-ostfriesland</guid><dc:creator><![CDATA[Hannah]]></dc:creator><pubDate>Wed, 24 Jun 2026 16:02:22 GMT</pubDate><enclosure url="https://substack-post-media.s3.amazonaws.com/public/images/8783ae53-7d96-44d7-a138-96dd70777f82_1536x1024.png" length="0" type="image/jpeg"/><content:encoded><![CDATA[<p><span>Moin!</span></p><p><span>Aktuell ist es hei&#223; in Deutschland. Die Sonne brennt erbarmungslos und es sind mehr als 33 Grad Celsius. Die globale Erw&#228;rmung hat die H&#228;ufigkeit extremer Wetterereignisse insbesondere in den letzten Jahrzehnten erh&#246;ht.</span></p><p><span>Das bedeutet nicht gleich den </span><strong><span>Weltuntergang.</span></strong><span> Doch die aktuellen Wetterlagen machen deutlich, welche Folgen extreme klimatische Bedingungen haben k&#246;nnen. Sie zeigen au&#223;erdem, dass Naturgewalten seit jeher &#196;ngste und Zukunftssorgen ausl&#246;sen. Kein Wunder also, dass Vorstellungen vom Ende der Welt in vielen Kulturen und Religionen eine wichtige Rolle spielen.</span></p><p><span>Wenn wir schon einmal bei Extremereignissen und Weltuntergangsszenarien sind, lohnt sich ein Blick auf die Apokalypse und die Frage, welche Rolle Naturkatastrophen darin spielen:</span></p><p><span>Nahezu jede Religion besch&#228;ftigt sich mit der Apokalypse. Klar &#8211; wer sich mit dem Beginn aller Dinge besch&#228;ftigt, muss es auch mit dem Ende derer tun. Ein zentrales Element dieser uralten Erz&#228;hlungen: gewaltige Sturmfluten und Landstriche, die unwiederbringlich im Meer versinken. Was fr&#252;her als g&#246;ttliche Strafe gedeutet wurde, ist heute Gegenstand n&#252;chterner Forschung. Wie real diese Bedrohung durch steigende Meeresspiegel und extreme Wetterlagen f&#252;r unsere K&#252;sten ist, untersuchen </span><strong><span>Experten seit Jahren intensiv.</span></strong></p><p><span>Die Frage, ob Ostfriesland im Zuge des Klimawandels untergehen wird, l&#228;sst sich nicht mit einem einfachen Ja oder Nein beantworten. Die Wissenschaft zeigt uns jedoch sehr pr&#228;zise, dass sich die Spielregeln ver&#228;ndern. Eine neue </span><a href="https://ms.hereon.de/wakos/086073/index.php.de"><span>modellbasierte Studie von Forschenden um Dr. Helge Bormann </span></a><span>des Projektes </span><a href="https://www.nlwkn.niedersachsen.de/fsk/fsk_forschungsprojekte/wakos-wasser-an-den-kusten-ostfrieslands-233211.html"><span>&#8220;Wakos&#8221; (Wasser an den K&#252;sten Ostfrieslands),</span></a><span> gef&#246;rdert durch das Bundesministerium f&#252;r &#173;Forschung, Technologie und Raumfahrt, hat das Binnenhochwasserrisiko an unserer K&#252;ste untersucht, die ich mit dir einmal durchgehen werde.</span></p><h2><strong><span>K&#252;stenschutz und das eigentliche Problem: das Ph&#228;nomen der kombinierten Kr&#228;fte</span></strong></h2><p><span>Bislang wurden vor allem </span><strong><span>Sturmfluten</span></strong><span> als das gr&#246;&#223;te Problem beim K&#252;stenschutz gesehen. Alle Schutzma&#223;nahmen ranken sich darum.</span></p><p><span>Doch die historischen Daten und Zukunftssimulationen zeigen ein anderes Bild: Die h&#246;chsten einzelnen Sturmfluten oder die extremsten Starkregenereignisse allein konnte unser Entw&#228;sserungssystem in der Vergangenheit meist gut bew&#228;ltigen. Das ist die gute Nachricht.</span></p><p><span>Doch geht die Gefahr von anderer Seite aus:</span></p><p><span>Die wirkliche &#220;berlastung der Systeme &#8211; das, was wir als Binnenhochwasser kennen &#8211; entsteht durch ein Zusammenspiel. Es sind moderate Sturmflutserien, die zeitgleich mit gro&#223;fl&#228;chigen, intensiven Niederschl&#228;gen auftreten.</span></p><p><span>Das Problem liegt im technischen Detail der Landschaft:</span></p><ul><li><p><strong><span>Die geografische Lage:</span></strong><span> Gro&#223;e Teile des 465 Quadratkilometer gro&#223;en Gebiets des Emdener Wasserverbands liegen unter dem Meeresspiegel.</span></p></li><li><p><strong><span>Das Netzwerk:</span></strong><span> Ein 1100 Kilometer langes Wasserlaufnetz leitet den Abfluss zu den Sch&#246;pfwerken Knock und Greetsiel.</span></p></li><li><p><strong><span>Die physikalische Grenze:</span></strong><span> Bei niedrigem Meeresspiegel l&#228;uft das Wasser von alleine ab. Steigt der Meeresspiegel jedoch au&#223;erhalb des Deiches an, m&#252;ssen die Pumpen anspringen. Je h&#246;her das Meer steht, desto schwerer m&#252;ssen die Pumpen arbeiten &#8211; der geod&#228;tische Druck bremst ihre Leistung aus. Ab einer F&#246;rderh&#246;he von 3,75 Metern m&#252;ssen sie sogar komplett abgeschaltet werden.</span></p></li></ul><h2><strong><span>Ein Blick in die Zukunft: Was uns schlimmstenfalls bevorsteht</span></strong></h2><p><span>Es gibt nat&#252;rlich nicht nur eine Prognose, wie die Zukunft aussehen kann. Deshalb gibt es mehrere Szenarien, die in der Forschung untersucht wurden.</span></p><p><span>Wenn wir also in die kommenden Jahrzehnte blicken, zeigt sich in den Klimaprojektionen ein klarer Trend: Die Temperaturen steigen, die Winter werden feuchter und der mittlere Meeresspiegel steigt unaufhaltsam an &#8211; im Worst-Case-Szenario (namens RCP8.5) um bis zu 90 Zentimeter bis zum Ende des 21. Jahrhunderts.</span></p><p><span>Das bedeutet f&#252;r die Entw&#228;sserungskapazit&#228;t an der Station Knock (circa 15 km nordwestlich von Emden) einen kontinuierlichen R&#252;ckgang. Kurz gesagt: Das Wasser dr&#252;ckt von innen nach au&#223;en, findet aber ein immer &#8220;volleres&#8221; Meer vor.</span></p><p><span>Die Anzahl der Tage, an denen das Entw&#228;sserungssystem &#252;berlastet ist, wird in </span><strong><span>allen untersuchten Klimamodellen </span></strong><span>zunehmen. Besonders das Zusammenspiel m&#228;&#223;iger Witterungsbedingungen im Winter wird k&#252;nftig zu deutlich h&#246;heren System&#252;berlastungen f&#252;hren als in der Vergangenheit.</span></p><p><span>Das regionale Entw&#228;sserungssystem kann schon heute nur etwa </span><strong><span>die H&#228;lfte</span></strong><span> des berechneten Extremvolumens aufnehmen. Ohne rechtzeitige Anpassungsma&#223;nahmen drohen den Ostfriesen im Hinterland regelm&#228;&#223;ig nasse F&#252;&#223;e und Sch&#228;den an H&#228;usern, der Milchwirtschaft oder den Gewerbegebieten. Au&#223;erdem ist der Tourismus eine der Haupteinnahmequellen &#8211; laut </span><a href="https://www.noz.de/lokales/ostfriesland/artikel/ostfriesland-erreicht-1593-millionen-uebernachtungen-2025-50004326"><span>einem Bericht des Landesamtes f&#252;r Statistik Niedersachsen (LSN)</span></a><span> sind es 3,64 Millionen Ank&#252;nfte und 15,93 Millionen &#220;bernachtungen. Der Zustrom k&#246;nnte durch &#220;berschwemmungen deutlich unattraktiver werden.</span></p><h2><strong><span>Die Einordnung: eine m&#246;gliche L&#246;sung f&#252;r das Problem</span></strong></h2>
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          <a href="https://www.ru-mi.de/p/einordnung-statt-angst-wird-ostfriesland">
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