Moin!
Was liegt nur für eine aufregende Zeit vor uns: Dieses Nachrichtenmedium entsteht schließlich nicht am grünen Tisch, sondern im echten Austausch mit dir. Über Orfield und unsere nächsten Schritte informiere ich dich hier, sodass du weißt, was wir in den nächsten Wochen gemeinsam vorhaben.
Doch zunächst einmal großartige Nachrichten:
Bisher haben wir auf unserer Homepage fast 100 Rückmeldungen auf unsere Umfrage bekommen! Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie wertvoll diese Zuschriften und Erkenntnisse für uns sind.
Denn wir wollen schließlich Orfield für und mit den Menschen entwickeln, die unsere Stücke lesen und hören. Das geht nur, wenn wir wirklich wissen, was dich an aktuellen Nachrichten und medialen Phänomenen stört.
Falls du noch nicht an der Umfrage teilgenommen hast, aber gerne möchtest – kein Problem! Hier kommst du zu Orfield:
Diese drei Dinge stören die Befragten an Nachrichten-Portalen bisher am meisten::
Rund 31 Prozent geben an, dass sie die reißerischen Schlagzeilen und Clickbait am meisten stören.
23 Prozent geben an, dass sie der Fokus auf Konflikte und das Negative ärgern würden.
14 Prozent finden, dass die Wirklichkeit durch die Nachrichten verzerrt werden würde.
Bei den Vorstellungen von einem idealen Nachrichtenmedium zeichnet sich aktuell unter den Teilnehmenden eine klare Tendenz ab:
Tiefe Einordnungen und Hintergründe wünschen sich 49 Prozent der Leute, die an der Umfrage teilgenommen haben.
Knapp dahinter wünschen sich 48 Prozent mehr Berichte, die Wege aufzeigen, statt nur Probleme zu wälzen.
46 Prozent wünschen sich mehr Raum für sachliche Diskussionen und differenzierte Ansichten.
Mehr Transparenz von Journalistinnen und Journalisten ist 23 Prozent ein Anliegen. Sie stimmen dieser Aussage zu: „Ich möchte wissen, warum der Journalist wie vorgegangen ist und wie genau er an seine Information gelangt ist.“
Wie geht es nun weiter?
Das Umfrage-Feedback hat uns gezeigt, was im Mediensystem schiefläuft. Jetzt wollen wir verstehen, wie das in deinem Alltag aussieht. Wir wollen unsere Mitstreiter gerne treffen – zunächst einmal digital. Und das schon in der kommenden Woche!
In unserem digitalen Austausch möchten wir darüber sprechen, an welchen Stellen im Alltag dir medialer Lärm am stärksten begegnet, was genau „mehr Kontext“ für dich bedeutet und wie du Medien derzeit nutzt. Auf dieser Basis wollen wir gemeinsam herausfinden, was ein solcher Journalismus braucht, der sich in deinem Leben wieder richtig anfühlt.
Wir haben zwei Termine ausgeguckt:
Donnerstag, 15. Oktober, um 18 Uhr
Freitag, 16. Oktober, um 16 Uhr.
Wenn du dabei sein möchtest, antworte mir einfach kurz auf diese Mail und lass mich wissen, welcher Termin dir passt
Der Video-Link folgt.
Recap: Das ist passiert
In der vergangenen Woche habe ich dich nach deinen Erfahrungen und Perspektiven zu zwei Themen gefragt. Das sind erste Themeneentwürfe, auf die ich schon Rückmeldung bekommen habe.
Möchtest du auch noch deinen Senf dazugeben (auf positive Art)? Dann sind hier noch einmal die Themen:
Brauchtum: Bräuche und Traditionen findet man in jeder Ecke zu jeder Zeit des Jahres in Deutschland. Jedes Schützenfest, jeder Karnevalsumzug, aber auch jede angezündete Kerze am Adventskranz steht für ein liebgewonnenes Ritual, das Menschen zusammenbringt und vereinen kann. Es formt die Gesellschaft und unser Zusammenleben. Doch Bräuche können auch negative Auswüchse haben, wenn man beispielsweise das Klaasohm-Fest auf Borkum betrachtet, bei dem es lange üblich war, Frauen zu schlagen. Ich würde gerne die schmale Linie zwischen sozialer Geborgenheit und toxischem Gruppenzwang beleuchten.
Wald: Deutschland ist zu rund 32 Prozent mit Wald bedeckt. Das sind etwa 11,5 Millionen Hektar Land. Doch wie steht’s um die deutschen Wälder? Und braucht es eigentlich heutzutage noch Jäger? Ich würde für dich gerne einen persönlichen, kontroversen Blick hinter die Kulissen der deutschen Forstwirtschaft, der Jagd und all derer werfen, die sich im Wald bewegen und wissen wollen, wie der Wald der Zukunft aussieht.
Egal ob ein Gedankenanstoß, ein kurzer Satz oder einfach ein Tipp für eine Ansprechperson – ich bin dir für jede Zuschrift dankbar:
Beschäftigt dich etwas rundum eines der Themen?
Bist du vielleicht selbst in einer Weise betroffen – positiv oder negativ?
Kennst du eine Forstwirtin oder einen Jäger – oder bist selbst einer?
Betreust du ein heimatliches Traditionsfest oder kennst eine Tradition in deiner Umgebung, die du problematisch findest?
Antworte mir gerne einfach auf diese Mail oder schreib mir hier:
Vielen lieben Dank bisher für deine Unterstützung! Wir lesen uns in der nächsten Woche wieder.
Liebe Grüße
Hannah


